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Das NEOS Lab Kuratorium

09.05.2015 Josef Lentsch

Wir freuen uns über hochkarätigen Zuwachs beim NEOS Lab. Mit dem NEOS Lab Kuratorium steht dem Lab Vorstand in Zukunft ein hochkarätiges Gremium beiseite, zur Beratung in grundsätzlichen und strategischen Fragen. Wir freuen uns, dass wir eine ganze Reihe namhafter Persönlichkeiten überzeugen konnten, als Kuratoriums-Mitglieder zur Verfügung zu stehen.

Hier sind sie, in alphabetischer Reihenfolge:

Richard Barrett, Autor, Vortragender und Unternehmer

(* 7. März 1945 in Hull/UK) ist ein weltweit renommierter Vordenker über Werte in Unternehmen und Gesellschaften. Der studierte Bauingenieur entwickelte über Jahrzehnte diverse Modelle über Werte von Individuen, Organisationen und Gemeinschaften. Zentral sind dabei seine „Cultural Transformation Tools“, die in seinem 1997 gegründeten Barret Values Centre sehr erfolgreich vermittelt werden. Er fungiert als Berater vieler internationaler Konzerne und Regierungen und lehrt an europäischen Top-Universitäten.

Gerhart R. Baum, Bundesminister a.D.

(* 28. Oktober 1932 in Dresden) ist ein früherer liberaler deutscherPolitiker (FDP) und Rechtsanwalt. Er war zwischen 1972 und 1978 zunächst Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium, ehe er von 1978 bis 1982 selbst das Amt des Bundesministers des Innern bekleidete. Von 1972 bis 1994 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Baum gilt als einer der profiliertesten Persönlichkeiten in Deutschland, die sich für den Schutz von Bürgerrechten einsetzt und deren Einschränkung durch staatliche Überwachungsmaßnahmen zu verhindern sucht.

Markus Braun, Manager/Unternehmer

Studium der Wirtschaftsinformatik; mehrjährige Beratertätigkeit; seit 2004 CEO eines Internetunternehmens.

Erhard Busek, Vizekanzler a. D.

(* 25. März 1941 in Wien) war vier Jahre lang ÖVP- Bundespartei-obmann und Vizekanzler, sowie sechs Jahre lang Minister. Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung im Jahre 1995 widmete er sich verstärkt mitteleuropäischen und kulturellen Interessen und übernahm bspw. den Vorsitz des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa. Seit 1996 ist er Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative (SECI) und war von 2000 – 2002 Regierungsbeauftragter für die EU-Erweiterung. Seit 2012 ist Busek auch Ehrenpräsident des Europäischen Forums Alpbach.

Veit Dengler, CEO NZZ-Mediengruppe

(* 21. November 1968 in Graz)ist ein österreichischerManager. Seit dem 1. Oktober 2013 ist er Chief Executive Officer (CEO) der NZZ-Mediengruppe,einem Medienunternehmen in der Schweiz mit dem publizistischen Flaggschiff Neue Zürcher Zeitung (NZZ). Dengler verfügt über akademische Abschlüsse der Kennedy School of Government der Harvard University und der Wirtschaftsuniversität Wien. Während dieser Zeit war Dengler journalistisch als Reporter im Osteuropa-Büro des Time Magazine tätig. In seiner Karriere hatte er verschiedene Managerpositionen inne.  Dengler ist einer der Mitbegründer der Partei Neos – Das Neue Österreich.

Lousewies van der Laan, Unternehmerin und Politikerin 

(* 18. Feber 1966 in Rotterdam) studierte Internationales und Europäisches Recht sowie International Relations in Leiden und Bologna. Von 1999 bis 2003 war sie Mitglied des Europäischen Parlaments, wo sie sich für Bürgerrechte, Umwelt, Budget und Außenpolitik engagierte. Von 2003 bis 2006 war sie Mitglied des niederländischen Parlaments, und führte 2006 auch die Parlamentsfraktion von D66. Sie ist Mitglied zahlreicher Beiräte, etwa der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN), Wildlife Justice Commission und Apeldoorn Konferenz.

Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Bundesministerin a.D.

(* 26. Juli 1951 in Minden) ist Juristin und war von 1992 bis 1996 sowie von 2009 bis 2013 deutsche Bundesministerin der Justiz. Von 1990 bis 2013 war sie auch Mitglied des Deutschen Bundestages und ab 2003 Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates. Seit 2014 gehört sie einem achtköpfigen Beirat mit externen Experten aus europäischen Ländern an, den Google Inc. als Reaktion auf Kritik an der Umsetzung des EuGH-Urteils vom 13. Mai 2014 zum Recht auf Vergessenwerden gründete und der bei der Erarbeitung eines Lösch-Leitfadens beraten soll. Seit September 2014 ist Leutheusser-Schnarrenberger Mitglied des Vorstandes der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.

Michael Georg Link, Staatsminister a.D., Direktor OSZE/ODIHR

(* 6. Februar 1963 in Heilbronn) ist seit dem 1. Juli 2014 Direktor des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) in Warschau. Er war von 24. Januar 2012 bis 17. Dezember 2013 Staatsminister im Auswärtigen Amt.Von 2005 bis 2013 war er außerdem Mitglied des Deutschen Bundestages für die FDP. Seine politischen Schwerpunkte liegen in der Außen- und Europapolitik.

Cornelius Pietzner, CEO und Sozialinvestor

(* 27. September 1957 in Belfast/Nordirland) ist als internationaler Manager seit über 28 Jahren in leitenden Funktionen im Social Impact- und Investment-Bereich sowie im Finanzmanagement tätig. Er ist CEO der Alterra Impact Finance GmbH, eines führenden Schweizer Social-Impact-Investment-Unternehmens, und Präsident der Alterra Foundation, einer Schweizer Wohltätigkeitsstiftung, die Initiativen für den Wandel zu einer humaneren Wirtschaft unterstützt. Als Aufsichtsrat bzw. Advisory Board Member unterstützt er zahlreiche Stiftungen und Wohltätigkeitsorganisationen in den USA und Europa, darunter Mind and Life Europe, Integrative Care Science Center, Schweden, Gross National Happiness-Bhutan, B Corps Austria, Global Impact Forum, Schweiz, Social Alpha Investment Fund, Luxembourg.

Heide Schmidt, Dritte NR-Präsidentin a.D.

(* 27. November 1948 in Kempten/Allgäu) ist Juristin und Gründerin des Liberalen Forums, welches sich Anfang 2014 mit NEOS – Neues Österreich fusioniert hat. Sie war von 1990 bis 1999 Abgeordnete zum Nationalrat. Zwischen 1990 und 1994 war sie zugleich Dritte Präsidentin des Nationalrats. Nach ihrer aktiven Zeit als Politikerin stand sie dem Institut für eine offene Gesellschaft (IOGE) vor, welches sich für den politischen Dialog vor allem zu demokratiepolitischen Themen über Parteigrenzen hinweg einsetzte.

Karl Sevelda, Vorstandsvorsitzender Raiffeisen Bank International (RBI)

(* 31. Jänner 1950) ist einer der führenden österreichischenBankmanager. Vor seinem Wechsel in den Vorstand der Raiffeisen Zentralbank Österreich im Jahre 1998 war er lange Jahre in verschiedenen Leitungspositionen der Creditanstalt-Bankverein tätig. Zwischenzeitlich war Sevelda von 1983 bis 1985 wirtschaftspolitischer Leiter des Büros des Bundesministers für Handel, Gewerbe und Industrie. Ab 2010 war er stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Raiffeisen Bank International und seit 7. Juni 2013 ist er dessen Vorstandsvorsitzender. Politisch war Sevelda stets liberal eingestellt, so war er auch einer der Gründungsmitglieder des Liberalen Forums um Heide Schmidt im Jahr 1993.

Johannes Strohmayer, Investor und Unternehmer

(* 17. September 1950 in St. Pölten) studierte Volkswirtschaft und Publizistik an der Universität Wien und Business Administration an der Stanford University, Kalifornien. Seit dem Jahr 1981 ist Johannes Strohmayer selbstständiger Wirtschaftstreuhänder, Steuerberater, sowie gerichtlich beeidigter Sachverständiger in Wien. In den Jahren 1983 bis 1998 saß Strohmayer im Präsidium der Steuerreformkommission im Bundesministerium für Finanzen. Von 1984 bis 1999 war er Aufsichtsrat der Creditanstalt.  Ab 1993 Managing Partner bei Hübner & Hübner. Seit 1998 ist Johannes Strohmayer Vorstand der Hundertwasser Gemeinnützige Privatstiftung. Bei den Wahlen zum Europaparlament 1999 war er Spitzenkandidat des Liberalen Forums. Seit 2010 ist Johannes Strohmayer auch Aufsichtsrat bei der Frauenthal AG.

Astrid Thors, Hohe Kommissarin der OSZE für nationale Minderheiten (HKNM)

(*6. November 1957, Helsinki) Die finnisch-schwedische Politikerin, ehemals Mitglied der Schwedischen Volkspartei, ist studierte Juristin und war in verschiedenen leitenden Positionen tätig, bevor sie als Abgeordnete ins Europäische Parlament gewählt wurde, wo sie von 1996 bis 2004 tätig war. 2003 wurde sie ins finnische Parlament gewählt, von 2005 bis 2007 war sie Vorsitzende der Vereinigung der Schweden in Finnland. Nach den Wahlen 2007 war sie Ministerin für Migration und europäische Angelegenheiten im zweiten Kabinett von Matti Vanhanen. Am 17. Juli 2013 wurde sie zur Hohen Kommissarin der OSZE für nationale Minderheiten ernannt.

Alexander Zach, Abg.z.NR a.D.

(* 10. September 1976 in Wien) ist Unternehmer in Wien und war von 2006 bis 2008 Mitglied des österreichischen Nationalrats sowie Bundessprecher des Liberalen Forums.Er engagierte sich bereits in den 90er Jahren in der überparteilichen „Plattform Grundrechte“ gegen Lauschangriff und Rasterfahndung und machte den Einsatz gegen den überbordenden Überwachungsstaat auch später zu einem seiner politischen Themen.