NEOS Lab Wirtschaftstalk mit Wolf Lotter und Josef Lentsch

LOFFICE Coworking, Schottenfeldgasse 85, Wien, Österreich
25. Juni 2014, 19:00 Uhr

Banken- Staaten- und Folgekrisen überall, Occupy, Indignados und viele weitere Protestbewegungen. Der Kapitalismus steckt in einer schwierigen Phase. Mehr noch: Der Kapitalismus sei Schuld an aktuellen Krisen, Ungleichheit und Kriegen – laut Wolf Lotter zumindest in den Augen seiner Kritiker_innen.

Am Ende ist aber vor allem der Industriekapitalismus des 20. Jahrhunderts. Was kommt als nächstes?

Als Antwort auf die Krise des Kapitalismus wird nach einem starken (National)Staat gerufen – just in einer Zeit, in der die meisten Bastionen der Fremdbestimmung gefallen sind und selbst die vehementesten Kapitalismuskritiker_innen leidenschaftliche Verfechter von individueller Freiheit und Selbstbestimmung sind.

Wer aber einen besseren Kapitalismus will, muss sich selbst bewegen. Zivilkapitalismus, das bedeutet, sich als Bürger_in die Ökonomie anzueignen, mit dem Ziel der Verbesserung der Welt.

Wolf Lotter schreibt für einen neuen Kapitalismus in einer neuen Gesellschaft. Im Rahmen seines NEOS Lab Wirtschaftstalks wird er mit Josef Lentsch auch darüber diskutieren, ob ziviler Kapitalismus zivile Politik braucht.

Zu Wolf Lotter

Der gebürtige Österreicher, ehemalige Falter, News, Trend, Profil und Cash Flow Redakteur hat 1999 das Wirtschaftsmagazin brand eins mitbegründet, für das er bis heute Leitartikel und Schwerpunktthemen verfasst.
Wolf Lotter ist gefragter Keynoter bei Unternehmen, Institutionen und Parteien im deutschsprachigen Raum, häufig Gast und Kommentator bei Rundfunkanstalten und zudem Autor mehrerer Bücher, zuletzt „Zivilkapitalismus. Wir können auch anders“, 2013 erschienen im Pantheon Verlag.

Wie immer auch live im Netz unter lab.neos.eu/live