#NEOSLabTalk: Wirtschaftsliberalismus

Neos LAB - Das liberale Forum, Neubaugasse 64-66, Wien, Österreich
17. Mai 2017, 18:30 Uhr

LiberaleIdeengeschichte

Liberale Ideengeschichte

Im Zentrum des Liberalismus als Grundposition der politischen Philosophie, stehen das Individuum, seine Freiheit und Verantwortung, als auch die Frage, wie eine Ordnung der Freiheit aussehen kann. Gerade weil liberale Errungenschaften wie die liberale Demokratie, der Rechtsstaat oder Grundrechte zu Beginn des 21. Jahrhunderts verstärkt unter Druck geraten, wollen wir uns auf eine ideengeschichtliche Spurensuche begeben: was sind die Quellen, aus denen sich liberale Ideen speisen? Welche liberalen Ideen haben überdauert, welche gilt es zu hinterfragen? Und wie kann ein erfolgreicher liberaler Zugang zu Politik im 21. Jahrhundert gestaltet sein?

 

Wirtschaftsliberalismus

Impulsgeber Franz Schellhorn

Kooperation und Wettbewerb sind zwei zentrale Konzepte für die ökonomische Ausprägung des Liberalismus. Der freie Markt sorgt für die effiziente Steuerung von Art-, Preis und Menge der Sach- und Dienstleistungen über Angebot und Nachfrage. Dafür sind private Freiheiten wie Vertragsfreiheit oder Gewerbe- und Berufsfreiheit entscheidend. Auf internationaler Ebene befürwortet er Freihandel und bekämpft Handelshemmnisse. Was zeichnet eine freie Marktwirtschaft aus, was steht ihr im Weg, und was sind ihre Grenzen? Wie sieht der Wirtschaftsliberalismus die Rolle und die Grenzen des Staates? Und wie ist die ordoliberale Kritik einer „ökonomistischen Verengung“ des Wirtschaftsliberalismus zu beurteilen?

Franz Schellhorn ist Leiter des Thinktanks „Agenda Austria“ in Wien. Zuvor war er viele Jahre vorerst als Redakteur dann als Leiter des Wirtschaftsressorts und als stellvertretender Chefredakteur bei der Tageszeitung „Die Presse“ beschäftigt.