Gesucht: Was gegen den Arbeitskräftemangel zu tun ist

Arbeitskräftemangel: Das große Problem für Österreichs Wirtschaft
 von Günther Oswald
 

Viele Unternehmen in Österreich beklagen, dass es ihnen immer schwieriger fällt, geeignete Mitarbeiter zu finden. Das betrifft längst nicht nur hochqualifizierte IT-Fachkräfte, sondern auch andere Branchen. Warum die Demografie den Arbeitskräftemangel noch verschärft, der Aufholprozess in Osteuropa eine Rolle spielt und die Steuerpolitik die Situation auch nicht gerade vereinfacht, haben wir im aktuellen Policy Brief des NEOS Lab zusammengetragen. Liberale Handlungsoptionen für die Wirtschaftspolitik inklusive. 

Klar ist: Das Problem der Knappheiten auf dem österreichischen Arbeitsmarkt wird immer offensichtlicher, wie zum Beispiel die längere Dauer zeigt, die es braucht, um offene Stellen zu besetzen.

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Die Einkommenskluft zu den meisten osteuropäischen Nachbarstaaten ist deutlich kleiner geworden. Das macht es für österreichische Unternehmen schwerer, von dort Mitarbeiter anzuwerben. Um Österreichs Wettbewerbsposition zu stärken und die Nettoeinkommen zu erhöhen, braucht es eine ambitionierte Entlastung des Faktors Arbeit. Eine Abgabenquote, wie sie Holland hat, brächte den Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen 16 Milliarden Euro an Steuersenkung. Die Abschaffung der kalten Progression wäre ein erster Schritt.
 Von Günther Oswald. 

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