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Turnaround heute und morgen

03.07.2015 Gastbeitrag

Autor Julian Mattle über seine Eindrücke vom #Turnaroundcamp in Berlin, 2015.

Von 26. bis 27. Juni wurde liberale Geschichte geschrieben. Erstmals fand eine gemeinsame „Tagung“ der liberalen Kräfte in deutsch-österreichischer Kooperation statt. Da „Tagung“ jedoch ebenso zu den überholten Konzepten des gemeinsamen Denkens gehört und in keinster Weise dem Anspruch eines neuen Stils entspricht, fand diese in Form eines Barcamps statt.

Nach der förmlichen Eröffnung des Barcamps und einer Vorstellungsrunde starteten wir mit einem ausgesprochen Hochkarätigen Gast und seinem Vortrag: Ali Mahlodji, CEO und Founder von Whatchado, einer Berufsorientierungsplattform für junge Menschen.
Ali selbst schilderte uns dabei seinen Karriereweg vom Kriegsflüchtling über die abgebrochene HTL- Ausbildung, dem Putzen des Bodens bei McDonalds bis hin zum erfolgreichen und ausgeprochen gut verdienenden Angestellten bei Siemens, den der Erfolgdruck ausbrannte und gleichzeitig in eine Sinnkrise stürzte.
https://www.whatchado.com/de/stories/ali-mahlodji https://www.youtube.com/watch?v=QsOPa3pvmiw&feature=youtu.be

 

Turnaround Camp2_Fotocredit Julian Mattle

 

Ein Tag, gespickt mit Denkanstössen und  lebhaften Diskussionen, schloss mit ausgelassenem Kennenlernen.

Tag 2 startete beeindruckend und enttäuschte keineswegs. Nach Aufteilung in Gruppen, wurden unterschiedlichste Themen, die uns aktuell oder in Zukunft beschäftigen werden, diskutiert. Dazu zählten beispielsweise: #Gründerkultur, #Mobilität, #Datenschutz, #Flüchtlingspolitik, #digitale Souveränität, #New Work oder auch #Sterben 2.0. Die Zusammenarbeit in Themengruppen wurde durch weitere Vorträge, etwa von Georg Reischl (futurzone) zur Disruption, und  Christoph Bornschein (Torben, Lucie und die gelbe Gefahr) bereichert.

 

Turnaround Camp5_Fotocredit Julian Mattle

 

Was bleibt ist die Vorfreude auf die Fortsetzung der Veranstaltung im nächsten Jahr in Österreich sowie eine Flut an Eindrücken.