ELF & NEOS Lab Studie:
Basic Social Security in the 21st century
von Christiane Varga


The high level of welfare and social services is one of the central characteristics of the EU. However, it is becoming increasingly clear that our more than 70 years old welfare and social systems can no longer keep up with the new realities. In fact, they are faltering considerably.
Author Christiane Varga shows in her recent study which new ideas, concepts and models are needed for social politics of the future.

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Das hohe Niveau an Wohlfahrts- und Sozialleistungen ist sicherlich eines der zentralen Merkmale der EU. Die damit verbundene Sozialpolitik nimmt in der politischen Praxis aller EU-Staaten einen besonders hohen Stellenwert ein. Der gesellschaftliche und systemische ebenso wie der fortschreitende demografische Wandel machen jedoch zunehmend deutlich, dass unsere über 70 Jahre alten Wohlfahrts- und Sozialsysteme nicht mehr mit diesen neuen Realitäten mithalten können und erheblich ins Straucheln geraten. Autorin Christiane Varga geht in ihrer aktuellen Studie einen Schritt weiter und spricht von Europäischen Gesellschaften als komplexen Netzwerken, die sich unentwegt verändern. Diese Veränderungen zeigen sich u.a. in einem neuen Selbstverständnis der eigenen Lebens- und Berufsplanung. Weg von linearen Karrieren, Vollzeitanstellungen und langjährigen Beschäftigungen in ein und dem selben Unternehmen - hin zu Downshifting, neuen Arbeitszeitmodellen und Lebenslangem Lernen. Zudem sind unsere Systeme nicht darauf ausgerichtet Resilienz zu schaffen und den Bürger_innen in ihrer Lebensgestaltung die dafür nötigen Freiheiten und gesetzlichen Grundlagen zu bieten. Deswegen braucht es neue Ideen, Konzepte und Modelle und ein Bewusstsein der Politik, neue gesellschaftliche Systeme anzuerkennen und in zukünftige sozialpolitische Entscheidungen mit einzubeziehen.

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Abstract

An ever-faster changing demographic, varieties in individual lifestyles, multi-ethnical societies, a whole new understanding of the work environment, digitalisation, and new forms of mobility (or meta-mobility) have put pressure on our existing (national) systems. Furthermore, disruptions and crises such as climate change and the coronavirus pandemic add further complexity to an already changing society. Yet, European welfare state models,with established comprehensive benefit schemes in almost all EU member states, appear not to have adapted to these changes. Old social systems were historically based on a less complex, less global, less interconnected and less individualised society. However, these old structures are not adapted to these new parameters, resulting in a number of implications.

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#BestOf: Talk zu Basic Social Security
 

NEOS Lab & ELF-Studienpräsentation: Basic Social Security in the 21st century
(17. November 2020)

Das hohe Niveau an Wohlfahrts- und Sozialleistungen ist sicherlich eines der zentralen Merkmale der EU. Die damit verbundene Sozialpolitik nimmt in der politischen Praxis aller EU-Staaten einen besonders hohen Stellenwert ein. Der gesellschaftliche und systemische ebenso wie der fortschreitende demografische Wandel machen jedoch zunehmend deutlich, dass unsere über 70 Jahre alten Wohlfahrts- und Sozialsysteme nicht mehr mit diesen neuen Realitäten mithalten können und erheblich ins Straucheln geraten. Autorin Christiane Varga geht in ihrer aktuellen Studie einen Schritt weiter und spricht von Europäischen Gesellschaften als komplexen Netzwerken, die sich unentwegt verändern. Diese Veränderungen zeigen sich u.a. in einem neuen Selbstverständnis der eigenen Lebens- und Berufsplanung. Weg von linearen Karrieren, Vollzeitanstellungen und langjährigen Beschäftigungen in ein und dem selben Unternehmen - hin zu Downshifting, neuen Arbeitszeitmodellen und Lebenslangem Lernen. Zudem sind unsere Systeme nicht darauf ausgerichtet Resilienz zu schaffen und den Bürger_innen in ihrer Lebensgestaltung die dafür nötigen Freiheiten und gesetzlichen Grundlagen zu bieten. Deswegen braucht es neue Ideen, Konzepte und Modelle und ein Bewusstsein der Politik, neue gesellschaftliche Systeme anzuerkennen und in zukünftige sozialpolitische Entscheidungen mit einzubeziehen.


Podium:
Christiane Varga, Studienautorin 
Dieter Feierabend, wissenschaftlicher Leiter des NEOS Lab 
Niklas Mannfolk, Sonderberater des finnischen Justizministers
Maggie Childs, Moderation

An event organized by the European Liberal Forum (ELF). Supported by NEOS Lab. Co-funded by the European Parliament. #ELFevent