
Staffelübergabe im NEOS Lab
Das NEOS Lab hat eine neue Geschäftsführung: Helga Pattart-Drexler übernimmt mit 1. April 2025 die Geschäftführungsagenden. Hier stellt sie sich vor.
Überdurchschnittlich hohe Infektionszahlen, eine hohe Übersterblichkeit und eine Strategie des Hammers. Österreich ist trotz aller politischen Beteuerungen vergleichsweise schlecht durch die Pandemie gekommen. Ein Gespräch mit dem Wissenschafter Peter Klimek, über das Pandemiemanagement, den Ausblick auf die Omikron-Welle und was man in der Pandemie lernen konnte.
Im aktuellen amPunkt-Podcast des NEOS Lab ist Peter Klimek zu Gast. Der Physiker und Komplexitätsforscher ist gerade zum Wissenschafter des Jahres gewählt worden und erklärt im Gespräch, was genau in Österreichs Pandemiemanagement schief läuft, wo man von anderen Ländern lernen kann und wie er den Vergleich zur liberalen Schweiz sieht. Wie schwierig sich die Kommunikation zwischen Forschung und Politik gestaltet und wann wir mit dem Peak der Omikronwelle rechnen können, kann man hier nachhören:
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Das Pandemiemanagement bezeichnet Peter Klimek als die Kombination "des Schlechtesten aus allen Welten". Denn Österreich habe seit Beginn der Pandemie eine Strategie der Abflachung mit Blick auf Intensivstationen verfolgt. Damit hat man nicht wie andere Länder versucht, mit überschaubaren Maßnahmen die Inzidenzen stets niedrig zu halten. Stattdessen hat man zwischen strengen und fast keinen Maßnahmen gewechselt und sehr lange zugewartet, bis man auf hohe Inzidenzen reagiert hat. Damit riskierte die Regierung regelmäßig eine Überlastung der Intensivkapazitäten. Um das zu verhindern, habe die Regierung nach zähen Diskussionen immer wieder den Hammer ausgepackt, sprich Lockdowns verordnet. Welche Optionen sich aktuell für das Pandemiemanagement ergeben, hat Klimek beim Complexity Science Hub jüngst in einem Policy Brief untersucht.
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Mehr Staat, mehr Schulden, weniger Spielraum
Die neuesten Zahlen der Statistik Austria und die jüngsten Prognosen der Wirtschaftsforscher lesen sich wie ein Weckruf: 22,5 Milliarden Euro Defizit 2024, oder ein negativer Saldo von 4,7 Prozent des BIP, und eine deutlich schlechtere Finanzlage in Länder und Gemeinden als gedacht. Klar ist: Österreichs Staat lebt über seine Verhältnisse.
Europa muss sich selbst verteidigen können
Alle wesentlichen Akteur:innen in der EU sind sich einig: Europa muss aufrüsten, und dafür braucht es Geld. Woher das kommen soll, darüber herrscht Uneinigkeit.