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NEOS Lab Gemeindetage: Podiumstalk mit Selma Arapović, Isabel Stumfol und Mario Toferer
Die Arbeitseinkommen von Durchschnittsverdienern werden in Österreich sehr hoch belastet. Wo man ansetzen könnte, um das zu ändern.

Jedes Jahr veröffentlicht die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) den Taxing Wages Report, einen Bericht, der die Steuerbelastung in den OECD-Mitgliedsländern miteinander vergleicht. Aus der diesjährigen Ausgabe geht hervor, dass Österreich für Durchschnittsverdiener das Land mit der dritthöchsten Steuerbelastung auf Arbeit ist.
Geht man von einem Durchschnitts-Jahresverdienst von 57.000 Euro brutto aus, so werden jedes Jahr rund 34.000 Euro an Steuern und Abgaben fällig. Diese setzen sich zusammen aus: Einkommensteuer, Sozialversicherung seitens der Arbeitnehmer:innen und Dienstgeberbeiträgen.
Besonders an den skandinavischen Ländern sieht man: Eine geringere Abgabenquote muss nicht mit einem schlechteren Sozialstaat einhergehen. In Ländern wie Schweden oder Dänemark sind die Sozialleistungen sehr umfangreich, dennoch bleibt den Arbeitnehmer:innen mehr Nettogehalt.
Während der Pandemie und der darauf folgenden Inflationskrise fing die Bundesregierung Einkommenseinbrüche durch mehrere Einmalzahlungen ab. Damit ist nun aber Schluss, und somit ist die Steuer- und Abgabenbelastung für Durchschnittsverdienende wieder gestiegen.
(Bild: Wilfried Pohnke, Pixabay)
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