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Warum es ein Fach Wirtschaft braucht

Angebot und Nachfrage, Kontoführungsgebühren, Zinsen oder Inflation. Begriffe des Alltags, mag man denken. Doch zu viele Jugendliche wissen nicht, was diese genau bedeuten. So schnitten junge Menschen zwischen 15 und 28 Jahren im Austrian Survey of Financial Literacy von 2019  am niedrigsten ab. Sie seien nicht so gut organisiert, wenn es um ihre Finanzen geht; und sie agierten risikofreudiger und weniger vorausschauend als andere Generationen, so die Ergebnisse.
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Dirk Loerwald, Professor für ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg fordert im aktuellen Podcast des NEOS Lab daher ein Schulfach Wirtschaft, um dem ökonomischen Analphabetismus etwas entgegen zu setzen. Denn ein hohes Wissensdefizit im Wirtschaftsbereich stellt die wirtschaftliche Mündigkeit infrage. Doch ist genau diese Mündigkeit im 21. Jahrhundert unabdingbar, um nicht nur kritischer Teil der Gesellschaft zu sein, oder um am Arbeitsmarkt zu bestehen, sondern um persönliche finanzielle und wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und die eigenen Ziele zu erreichen. Sonst, so warnt der Experte, führe das zu Ausgrenzung und sozialer Spaltung. 

Professor Loerwald argumentiert im Podcast mit Lukas Sustala leidenschaftlich für ein eigenes Fach Wirtschaft ab der 7. Schulstufe. Warum sich manche gegen mehr Wirtschaftsbildung wehren und wie wichtig eine Reform der Lehrpläne ist, kann man hier nachhören:

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