Thema: Wirtschaft

Abgabenquote auf 20-Jahres-Hoch
Von wegen Entlastungskurs: die Abgabenquote ist im Vorjahr kräftig gestiegen. Die kalte Progression wird in den kommenden Jahren die Steuerreform auffressen. Die hohen Energiepreise werden zu realen Kaufkraftverlusten führen. Von Günther OswaldPhoto by Christian Dubovan on Unsplash.

Wie viele Milliarden zahlen wir für Putins Krieg?
Die stark gestiegenen Preise für Gas und Öl werden unsere Zahlungen an Russland für 2022 weiter in die Höhe schrauben. Schätzungen des NEOS Lab zeigen, dass wir heuer mehr als sieben Milliarden Euro für russisches Erdgas bezahlen könnten, wenn die Preise so hoch bleiben wie an den Futures-Märkten vorgesehen. Von Lukas SustalaPhoto by Karollyne Hubert on Unsplash.

Der russische Krieg und seine Folgen
Am 24. Februar hat Wladimir Putin einen Angriffskrieg gegen die Ukraine gestartet. 4,4 Millionen Menschen sind seitdem auf der Flucht, die russische Offensive gegen Kiew wurde zurückgeschlagen und die Energiemärkte sind immer noch in Aufruhr. #Chartbook1 des NEOS Lab zu den unterschiedlichen Folgen des Krieges.Photo by Karollyne Hubert on Unsplash

Wie unterschiedlich der Energieschock die Bundesländer trifft
Die Energiepreisinflation trifft Österreich besonders stark, aber auch besonders unterschiedlich. Je nach Bundesland und Industriesektor werden hohe Gas- und Ölpreise auch große Verwerfungen nach sich ziehen. Eine Bestandsaufnahme von Dieter Feierabend. Photo by KWON JUNHO on Unsplash

Strukturell entlasten statt unökologisch fördern
Trotz Rekordinflation schafft die Regierung die kalte Progression wieder nicht ab. Nur durch die angehobenen Inflationsprognosen der vergangenen Wochen darf sich der Finanzminister über Zusatzeinnahmen von 2,4 Milliarden Euro bis 2025 freuen. Eine Bestandsaufnahme von Günther Oswald und Lukas Sustala. Photo by: Krzysztof Hepner(Unsplash.com)

Österreichs Geschäfte mit Diktatoren
Eine neue Lab-Analyse zeigt, dass Österreich wie kaum ein anderes Land engstens mit autoritären Regimen vernetzt ist. Gerade im Energiesektor schützt Unabhängigkeit von fossiler Energie nicht nur das Klima, sondern macht uns auch weniger erpressbar durch Diktatoren. Eine Analyse von Günther OswaldPhoto by: Beatriz Miller (Unsplash.com)

Wenn das Gas nicht mehr fließt
Gestern noch abhängig von Putin, morgen in der Mangelwirtschaft? Österreich hat in den vergangenen Jahren stark auf russische Gas- und Ölimporte gesetzt. Was wäre, wenn auch Energieprodukte mit einem Embargo versehen werden? Warum es im Falle der Mangelwirtschaft nicht primär um die Haushalte geht, und gewaltige wirtschaftliche Kosten drohen. Von Lukas Sustala.Photo by KWON JUNHO on Unsplash

Nach der Invasion die Inflation
Die Invasion Russlands in der Ukraine hat einen Preisschock auf den Rohstoffmärkten ausgelöst. Gas, Öl und Agrarrohstoffe haben sich allesamt in einem Rekordtempo verteuert. Die Inflation in Österreich dürfte 2022 auf den höchsten Stand seit 1985 steigen, während eine noch wesentlich höhere Teuerung in Russland das Symptom einer Finanzkrise ist. Von Lukas Sustala.Photo by Anton Maksimov on Unsplash. Montage von Lukas Sustala.

Die Wirtschaftskriegserklärung
Wenn Sanktionen jemals das Wort „Wirtschaftskrieg“ verdient haben, dann sind es die am Wochenende beschlossenen Maßnahmen gegen Russland. Der Rauswurf aus SWIFT und Sanktionen gegen die Zentralbank haben den Preis, den Russland für die Invasion zahlt, um hunderte Milliarden Dollar in die Höhe getrieben. Von Lukas SustalaPhoto by Markus Spiske on Unsplash

Steuern und Gebühren auf Rekordstand
Österreich ist und bleibt ein Hochsteuerland. Die Steuereinnahmen lagen 2021 bereits wieder um fünf Milliarden Euro über dem Vorkrisenniveau. In Zeiten hoher Inflation steigen auch die Gebühren massiv an. Da die Ausgaben für Pensionen fünf Mal so stark wachsen wie jene für Bildung und Klima zusammen, sieht man, wo Reformbedarf besteht. Von Günther Oswald.

Inflation: Junge stärker betroffen als Senioren
Die Inflation ist aktuell sehr hoch. Steigende Energiepreise, der Angebotsschock nach der Pandemie und viele Milliarden Euro an Hilfsgeldern bei gleichzeitig extrem lockerer Geldpolitik sind der Maßnahmen-Mix, der die Teuerungsrate 2021 stark steigen ließ.

Was jetzt zu tun ist, um den Arbeitskräftemangel zu entschärfen
Die Einkommenskluft zu den meisten osteuropäischen Nachbarstaaten ist deutlich kleiner geworden. Das macht es für österreichische Unternehmen schwerer, von dort Mitarbeiter anzuwerben. Um Österreichs Wettbewerbsposition zu stärken und die Nettoeinkommen zu erhöhen, braucht es eine ambitionierte Entlastung des Faktors Arbeit. Eine Abgabenquote, wie sie Holland hat, brächte den Steuerzahlern und Steuerzahlerinnen 16 Milliarden Euro an Steuersenkung. Die Abschaffung der kalten Progression wäre ein erster Schritt. Von Günther Oswald.

Warum es ein Fach Wirtschaft braucht
Angebot und Nachfrage, Kontoführungsgebühren, Zinsen oder Inflation. Begriffe des Alltags, mag man denken. Doch zu viele Jugendliche wissen nicht, was diese genau bedeuten. So schnitten junge Menschen zwischen 15 und 28 Jahren im Austrian Survey of Financial Literacy von 2019 am niedrigsten ab. Sie seien nicht so gut organisiert, wenn es um ihre Finanzen geht; und sie agierten risikofreudiger und weniger vorausschauend als andere Generationen, so die Ergebnisse.
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