Thema: Wirtschaft

Dringend gesucht: Boost für die europäische Wirtschaft
Was wäre für Europa zu tun, um im globalen Wettbewerb die USA und China einzuholen? Darüber diskutierte ein hochkarätiger Panel Talk, den das NEOS Lab und das European Liberal Forum im Rahmen des ALDE-Kongresses Anfang Juli in Wien organisierten.

Wofür es den ORF braucht und wofür nicht
Im Zentrum jeder Debatte über den ORF steht dieselbe Frage: Was soll der Staat in der Medienpolitik tun – und was nicht? Welchen Auftrag hat ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Zeiten sich ändernder Mediennutzung und privater Konkurrenz? Die Medienökonomik liefert nüchterne Antworten, schreibt Lukas Sustala.

Warum sich niedrigere Inflation doppelt rechnet
Österreich hat ein Inflationsproblem hinter sich. Das Institut für Höhere Studien (IHS) hat nun seine Inflationsprognosen für 2026 und 2027 nach unten revidiert – ein Silberstreif am Horizont. Warum eine niedrigere Teuerung in Österreich ein so wichtiges wirtschaftspolitisches Signal ist: Es geht nicht nur um Kaufkraft, sondern auch um Wettbewerbsfähigkeit.

5 Wege zu günstigeren Energiepreisen
Ohne leistbare Energie verliert Österreichs Industrie an Boden. Günstigere Preise sichern hingegen Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit – und brauchen Strukturreformen: mehr Wettbewerb unter den Anbietern, einen reformierten Netzausbau, und auch Spielräume für steuerliche Entlastung.

Wie machen wir Österreich wieder fit? Deine Ideen sind gefragt
Wirtschaftlich betrachtet sind Zeiten sind nicht gerade rosig. Hohe Inflation und nur leicht rückläufige Rezession tun der österreichischen Wettbewerbsfähigkeit nicht gut. Und genau jetzt braucht es neue Ideen. Dazu lädt das NEOS Lab am 22. Oktober 2025 zum World Café Am Heumarkt ein. Denn es geht um neue Perspektiven und Lösungsansätze.

Worum es bei den „Beamten“-Verhandlungen geht
Die Lohnverhandlungen 2025 halten mehrere Premieren bereit. Der schnellstmögliche Deal bei den Metaller-Verhandlungen und die Neuverhandlung einer bereits vereinbarten Erhöhung im öffentlichen Dienst zeigen, dass es heuer um mehr geht als sonst üblich. Die Nachhaltigkeit der Staatsfinanzen steht auf dem Spiel, aber nicht nur beim Bund, sondern auch darüber hinaus.

Was der neue EU-„Superfonds“ kann – und was nicht
Die EU-Kommission hat angekündigt, einen neuen Europäischen Wettbewerbsfähigkeitsfonds (ECF) einrichten zu wollen. Er soll im EU-Budget bestehende Instrumente bündeln, europäischen Unternehmen leichteren Zugang zu Investitionen ermöglichen und gleichzeitig durch einheitliche Regeln und klare Prozesse zum Bürokratieabbau beitragen. Obwohl der ECF zur Vereinfachung beitragen soll, ist der aktuelle Entwurf schrecklich kompliziert. Trotzdem ist er ein sehr guter Anfang.

Pensionen: Endlich eine Trendwende
Die Regierung macht wichtige Schritte zur Kostendämpfung, doch der Weg zu nachhaltigen Staatsfinanzen ist ein weiter. Denn Österreichs Pensionssystem ist dank eines Ausgabenrauschs in der Vergangenheit zu einer echten Gefahr für das Budget und dringend nötige Zukunftsinvestitionen geworden. Warum jetzt die Zeit für mutige Entscheidungen gekommen ist – und wieso Theaterdonner und Panikmache fehl am Platz sind.

Wien, Wien, nur du allein …
Was Wien politisch bewegt, erscheint in anderen Bundesländern oft weit entfernt. Das hat oft aber gute Gründe. Denn die Hauptstadt ist wirtschaftlich, sozial und demografisch mit anderen Herausforderungen konfrontiert.Ein Chartbook von Lukas Sustala, Clemens Ableidinger, Georg Lundström-Halbgebauer und Silvia Nadjivan.
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Mehr Staat, mehr Schulden, weniger Spielraum
Die neuesten Zahlen der Statistik Austria und die jüngsten Prognosen der Wirtschaftsforscher lesen sich wie ein Weckruf: 22,5 Milliarden Euro Defizit 2024, oder ein negativer Saldo von 4,7 Prozent des BIP, und eine deutlich schlechtere Finanzlage in Länder und Gemeinden als gedacht. Klar ist: Österreichs Staat lebt über seine Verhältnisse.

Zukunftssicheres EU-Budget: Warum wir eine Reform brauchen
Das EU-Budget ist klein, seine Herausforderungen sind gewaltig: Während die Mitgliedstaaten 2025 zusammen rund 9 Billionen Euro ausgeben, stehen der EU nur knapp 200 Milliarden Euro zur Verfügung. Das entspricht gerade einmal 2,57 Cent für jeden Euro nationaler Staatsausgaben. Damit sollen Verteidigung, Energieunabhängigkeit, Forschung und Infrastruktur finanziert werden – Bereiche, die für Europas Zukunft entscheidend sind.Eine neue Studie von NEOS Lab und dem European Liberal Forum zeigt, wie das EU-Budget reformiert werden muss. Denn ohne eine solide finanzielle Basis bleiben politische Ambitionen nur leere Versprechen.
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